In den letzten 2 Jahren hat sich auf den Wanderwegen rund um die Stadt in Sachen Ausschilderung viel Neues getan. Viele Wegweiser sind erneuert worden, andere ganz neu aufgestellt. Verlaufen ist kaum noch möglich. Ein riesiges Lob an die Verantwortlichen!! Hoffentlich bleiben sie uns lange in diesem Zustand erhalten. (Schilder und Wanderwegewart)

Die Obstplantagen oberhalb des Müglitztales

Es gibt einige Wege die an und durch die Obstplantagen gehen. Sehr erholsame und tolle Runden von 3 bis 15km kann man sich hier zusammen stellen. Rehe, Hasen, Graureiher und Greifvögel sind fast immer anzutreffen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick von Gorknitz durch die ehemalige Sauerkirschplantage nach Dohna.

Gamiggrund

Beginnend am oberen Ausgang vom Gut Gamig verläuft der Grund an uralten Ruinen im Wald bis zum Teich am Ausgang. In einer Sommerrunde über die Felder eine kühlende Zwischenetappe. Heckenbraunellen sind in diesem Grund am häufigsten zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

Blick vom Wanderweg Gamig-Gorknitz zum Gut Gamig.

Spargrund

Der Spargrund ist das Wanderereignis in Dohna. Mit Aussichtspilz, Kletterfelsen und Rundweg.

Viele Tierarten sind in diesen Naturschutzgebiet zu finden. Die noch existierenden Hinweistafeln geben sehr schön Auskunft über Vögel, Lurche, Pflanzen etc.

Bekannt ist eigentlich nur der kleine, untere Teil mit seinen ausgeschilderten Wegen. Über Wiesen und Felder, ohne ausgewiesene Wege kann man dem Grund oberhalb aber in Ruhe bis hinter Schmorsdorf folgen und dabei den Blick in die Sächsische Schweiz geniessen, Kühe grüßen und die Greifvögel bei der Jagd beobachten. 

 

 Oberhalb vom unteren großen Spargrund. Ruhe pur.

Röhrsdorfer Grund

Im Röhrsdorfer Grund gibts viel zu sehen, an kleinen Denkmalen zu lesen und am oberen Ende gibt es zwei schöne Teiche. In Verbindung mit einer Rast auf dem Bauernmarkt und dem Spargrund eine große Tagesrunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Grund Richtung Pfaffenteich.

Seidewitztal mit Steinbruch und Wilder Kirche

Das Seidewitztal lässt sich am besten in einer Kombination Rad/Fuß erkunden. Der Aussichtspunkt "Wilde Kirche" und der Steinbruch sind einige der Höhepunkte in/an diesem Tal.

Leider wurde ab Anfang 2017 der Steinbruch mit Bauschutt verfüllt. Sehr schade!  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der vollgelaufenen Steinbruch.

Rund um die Lärche von Hans-Christian-Andersen

Die berühmte Lärche, der dortige Platz zum Verweilen und Lesen und die schöne Runde vom Parkplatz an der Müglitz hoch zum blauen Häusel, durch Maxen und zurück auf verschiedenen Wegen machen die Gegend wunderschön. Gehört für mich noch zum Großraum Dohna.

Im Aufstieg sind fast alle Meisenarten zu beobachten. Eine Tafel an der Müglitz weist auch noch einmal sehr schön darauf hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Lärche am Leseplatz vom berühmten Märchendichter.

Sürßengrund

Ein kleiner Grund, welcher sich von Sürßen bis zur Müglitztalbahn zieht und nur oberhalb begehbar ist. Im Grund selbst kümmert sich die Natur selbst.

Rückzugsgebiet für Rehe, Marder, Dachs und Vögel.

 

 

 

 

Der untere Teil kurz vor den Bahnschienen.

Max-Winkler-Weg

Der bekannteste Wanderweg in der Region. Entlang der Müglitz von Köttewitz bis Weesenstein. Hinter dem Schloss gehts noch ein Stückchen weiter. Selbst im ungemütlichen Winter immer ein Gang wert.

Beobachtungsgarantie für Wasseramsel, Graureiher und Enten. Gelbspötter, Eisvogel, Gänsesäger und Grünspecht benötigen etwas mehr Geduld. 

 

 

 

 

 

 

 

Blick von der Furt (im Sommer eine Badestelle) Richtung Weesenstein.

Köttewitzer Grund

Ein kleiner Grund der vom Max-Winkler-Weg Richtung Dorfplatz Köttewitz führt. Zusammen mit dem Weg von Köttewitz zum Weesensteiner Belvedere eine sehr schöne kleine Runde.

Mit Ruhe und Glück ist hier häufig der Zaunskönig zu beobachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blick zurück Richtung Müglitz (versteckt).

Kahlbusch

Der ehemalige Steinbruch Kahlbusch ist neben Lagerplatz auch ein kleines Biotop.

Ab Mai gibt es hier Froschkonzerte und eine Schmetterlingswiese. In Dohna tut sich was! Immer mehr Hinweistafeln, Schilder und Wegweiser informieren Interessierte. Lang hats gedauert, was in anderen Regionen Standard ist. Sehr schön! Weiter so!

 

 

 

 

 

Tafel zum Kahlbusch

Kleiner Spargrund 

Der kleine Bruder des großen Spargrundes hat nur die ersten 200m einen Weg an seiner Seite. In diesem Teil heisst er auch lt. einem neuen Wegweiser Schindergraben. Danach geht es durch die wilde Natur. Man begegnet häufig den üblichen Verdächtigen wie Rehe, Hasen, Bussard und Meisen. Er endet kurz nach der Zufahrtsstraße für die Obstbauern.

 

 

 

 

  

 

 

 

Am unteren Ende des kleinen Spargrundes

Weg von Köttewitz nach Weesenstein übers Belvedere

Der Weg mit den wohl schönsten Aussichten auf das Schloss Weesenstein. Nicht ganz ungefährlich, wenn man sich den Klippen nähert, aber mit etwas Vorsicht und Kinder an der Leine sind die Plätze an der Kante ein Muss. Es gibt gut ein Dutzend Möglichkeiten den Blick bei einem Picknik zu geniesen. Los gehts am Altenheim in Köttewitz übers Feld und dann durch den Wald. 

König Johann von Sachsen (reg. 1854-1873), schrieb auf diesem Schloss unter dem Namen "Philalethes" seine Dante-Übersetzung. Er nannte das Müglitztal "das schönste Tal Sachsens". Der Mann hatte Ahnung!!

 

 

 

 

 

Ein stürmischer Tag im Januar.

Von der Ploschwitzer Höhe durch den Wald nach Ploschwitz

Oberhalb vom Haltepunkt Köttewitz geht ein unscheinbarer Weg durch den Wald. Am Dohnaer Einstieg etwas schwer zu finden, ist es im Wald ruhig und man hat fast eine "Rehgarantie." Am Denkmal vorbei gehts Richtung Köttewitzer Haltepunkt oder rauf nach Ploschwitz. Im Wald selbst sind Massen an Amseln und Meisen aller Art zu Hause.









Ein Zwitschern in dieser Senke, selbst im Winter.

Crottaer Graben und weiter hinauf nach Schmorsdorf

Und noch eines dieser kleinen Täler, die sich sehr ähneln und an einem Tag fast nicht zu schaffen sind. Der Crottaer Graben mit unterem Zugang über den Querweg von Falkenhain oder vom Müglitztal aus.  Man trifft die üblichen Kandidaten die abseits der Müglitz sonst nicht zu finden: Gelbspötter finden sich im etwas flacheren oberen Teil am Bach. Mit einem kleinen Umweg, da leider der Weg durch Viehzäune versperrt ist, erreicht man Schmorsdorf mit seinem kleinen Museuum zum Gedenken an Clara Schumann.

 

 

 

 

Uralte Streuobstwiese. Heute ein kleines Tierparadies.

Der Burgberg

Blick von der Burg über den Tempel auf die Altstadt. Der Burgberg sieht von jeder Seite anders aus. Eine kleine Minirunde führt entlang des Berges.

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenbogen über der Stadt. Originalaufnahme!


Gorknitzgrund

Und noch ein kleiner Grund zwischen den Obstplantagen. Von Gorknitz aus führt ein gut befestigter Weg hinaus an Feuchtbiotopen auf die Obstplantagen Richtung Tronitz. Leider ist der Durchgang wie an vielen Stellen nach Tronitz oder den Weg zwischen Maxen und Röhrsdorf durch Umzäunungen versperrt, so dass nur ein Rundweg möglich ist. Die Zäune helfen den Obstbauern, den Tieren leider nicht.

 

 

 

 

 

 

 

Eingang zum Grund


Hentzes (Falkenhainer) Grund

Der kleine Grund ist schwer begehbar. Nur Geübte können am oberen, nördlichen Rand einen kleinen Wildweg finden und diesen weiter bis an die Klippen über dem Müglitztal folgen. Für Tierliebhaber mit der nötigen Ruhe ein Kleinod. Viele der mehrfach beschriebenen Tierarten sind hier zu finden. Mehrere Brutpaare vom Grünspecht, Bussard und fast alle Meisenarten haben hier ein Zuhause. Ein riesiger Dachsbau ist ebenfalls zu bewundern. Im Grund plätschert der Bach aus Falkenhain recht rege Richtung Müglitz. Ein Miniwasserfall ist ebenfalls zu bewundern.

 

 

 

 

 

Auf dem Weg zur nördl. Grundkante


Höhen zwischen Mühlbach und Burkhardtswalde

Von Mühlbach aus kann man wunderbar nach B-Walde und weiter nach Dohna wandern, ohne einem Menschen zu begegnen. Unzählige kleine Gründe durchziehen die Gegend zwischen den beiden Orten. Es gibt einen direkten Weg, aber entlang des Waldsaumes ist es wieder einmal am schönsten.  Es gibt herrliche Ausblicke mit Bank, wechselnder Baumbestand, Füchse, Rehe, Greife aller Art...  

Tip: Mit der Bahn bis Mühlbach und dann retour bis Dohna, Rast im Gasthof B-Walde (Geschlossen zwischen 14-17.00 Uhr) und ein Kleines bei Ulli in der Brauerei Weesenstein.

 

 

 

 

Blick nach Maxen


Es folgen hier demnächst noch Fotos zu den schönen Gegenden um den Weg an der Rietzschke, die freie Landschaft um Krebs, die Feldwege zwischen Oberdohna und Großsedlitz, die Meuschaer Höhe, der Weg nach Kleinluga, Maltegrund, Bosewitzer Grund, Schmorsdorfer Höhen bis hinüber zum Kanitzberg. Alles Gebiete, bei denen es sich lohnt, das große Teleobjektiv für die Vogelfotografie mit zu schleppen oder sich einfach nur mal in Ruhe zu Bewegen.